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Wintereinbruch, Corona und die Eintracht

Bild: SAT1 Regional
Bild: SAT1 Regional

Seit vier Tagen Schnee und absolutes Chaos. Wo soll man anfangen? Und wenn man sich so umsieht, scheint es so als ob alle vergessen hätten was logisch und normal ist. In den Seitenstraßen wird wenig bis gar nichts geräumt. Okay, man kommt gegen diese Massen so schnell nicht an. Zumindest nicht ohne "schweres Gerät". Blicken wir mal 20 Jahre zurück. Da war es gar nicht so selten, dass es viel Schnee gab. Komischerweise war es "normal".  Die Stadt hatte genug Kräfte im Einsatz, es wurde schnell und zügig geräumt. Heute? Alles ausgelagert. Wer fühlt sich dafür Verantwortlich? ALBA? Wir lassen das alles einmal unkommentiert. Aber jeder von uns kann seinen Teil beitragen. Anscheinend haben viele den Verstand verloren denn wie sollte man es anders erklären? Tatort Seitenstraße. Eine Reihe von Fahrzeugen, alle eingeschneit. Und viel Schnee auf und um das Auto. Was tun? Die Arbeit wartet, man muss irgendwo hin oder zum Arzt. Es ist kalt draußen, vielleicht noch unter Zeitdruck und damit nimmt das Chaos sein Lauf. Es wird fleißig geschaufelt, egal wohin, hauptsache das Auto ist freigelegt. Und was wurde vergessen?  Schön verteilt am besten noch auf die Straße geworfen. Immer mehr Anwohner und Autobesitzer werfen es schön auf die Straße. Clever, wenn man bedenkt das man doch auf der Straße fahren möchte.

Es scheint ja doch irgendwie mit Corona zusammenzuhängen. Oder sind wir einfach so Corona-Müde, dass wir die einfachsten Dinge vergessen? Die Decke fällt einem auf den Kopf, man hat zu nichts mehr Lust und hofft das dieser Tag, dieser Monat, diese Zeit bald vorbei ist. Endlich wieder "machen können worauf man Lust hat". Uns mangelt es weder an Arbeit noch an Ideen. Schwierig ist das Fanclubleben aktiv zu halten. Uns fehlt das technische Equipment um alles zu realisieren. Aber auch unsere Mitglieder haben nur begrenzt Nerven. Wer jetzt kein anderes Hobby (als Eintracht Braunschweig) hat und sich damit ablenken kann, dem bleibt leider nur die Parole "durchzuhalten".

Womit wir galant die Überleitung zu unserer Eintracht hinbekommen haben.

Verlieren ist das eine. Aber uns fehlt die Leidenschaft, der unbedingte Siegeswille. Eine Halbzeit reicht eben nicht. Jetzt maßen wir uns nicht an über Taktik oder den Trainer zu diskutieren. Aber es wirkt so als wäre kein Konzept vorhanden. Spieler wirken als ob Sie Angst hätten zu gewinnen. Was wäre nur im Stadion los wenn Zuschauer zugelassen wären? Würde das der Mannschaft helfen? Sie pushen? Oder wären Sie noch ängstlicher, noch verunsicherter? Und gerade in diesen Zeiten, wo Fans das nur am Fernseher verfolgen können, sollte man doch befreit aufspielen können. Bei Fehlern oder Fehlpässen wird nicht gepfiffen. Warum ist ein Profi nicht in der Lage Selbstvertrauen zu tanken? Liegt es an etwas anderem? Es wird Zeit das wir wieder ins Stadion kommen um den Jungs den Rückhalt zu geben, der im Moment fehlt. Aber so macht es definitiv keinen Spaß.

Bleibt nur eins zu sagen/schreiben: Hoffentlich ist das alles bald vorbei.

Schreibt Eure Meinung in die Kommentare, wir sind gespannt.

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